Beratung2BETRIEBSRAT DER FH OÖ GESELLSCHAFTEN

Informationsplattform für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FH OÖ

Über uns

Schon seit über 20 Jahren verfolgt der Betriebsrat der FH Oberösterreich das Ziel, Verbesserungen im Arbeitsleben für alle Beschäftigten zu erreichen.

Für uns gelten folgende unverrückbare Grundsätze:

  • Der Betriebsrat (BR) ist parteipolitisch unabhängig und daher von keiner politischen Partei beeinflussbar.
  • Einheit bedeutet Stärke: ein BR in dem alle KollegInnen vertreten sind und sich engagieren können.
  • Im BR müssen alle Fakultäten repräsentiert sein.
  • Alle Personengruppen/Kurien der FH OÖ sollen im BR vertreten sein.
  • Der Frauenanteil im BR korreliert mit jenem der Hochschule insgesamt.
  • Gerechtigkeit, Gleichbehandlung, Offenheit, Wertschätzung, soziale Einstellung und Ehrlichkeit leiten unser Tun.

Wir wollen, dass die FH OÖ ein moderner, attraktiver Arbeitgeber wird. Dies erfordert, dass Einkommen, ergänzende Leistungen sowie die Rahmenbedingungen der Arbeit für aktuelle und künftige MitarbeiterInnen interessant sind und bleiben.

Um das zu erreichen, verhandelt der BR mit der Geschäftsführung Themen wie Gehaltssystem mit Biennien als Vorrückung, Pensionskasse, Essenzuschuss, Dienstjubiläen und rahmenrechtliche Bedingungen. Beispiele dafür sind Arbeitszeitmodelle, Pausenregeln oder das 13. und 14. Gehalt.

Über den BR-Fonds bietet er diverse Sozialleistungen an.

Basis unseres Handelns - Besonderheiten und Rechtsstellung

Die Basis unseres Handelns stellt das Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG) dar. Zu dessen Einhaltung wäre nicht nur der BR,  sondern auch der Arbeitgeber verpflichtet.

Die besondere Rechtsstellung des BR stellt sich laut ArbVG wie folgt dar:

  • Der BR ist ein Kollegialorgan und wird demokratisch durch alle ArbeitnehmerInnen gewählt. Die Mitglieder des BR sind in ihrer Ausübung des Mandats unabhängig.
  • Der BR ist ausschließlich Jenen verantwortlich, die ihn gewählt haben. Der Arbeitgeber hat somit kein Weisungsrecht gegenüber dem BR!
  • Die FH Oberösterreich ist trotz ihrer formal fünf Gesellschaften arbeitsverfassungsrechtlich EIN einheitlicher Betrieb im Sinne des ArbVG. Daher lautet die korrekte Bezeichnung „Betriebsrat der FH OÖ Gesellschaften“.
  • Die Funktion des Betriebsrats ist ein Ehrenamt und somit unentgeltlich. Damit sind keine Vergünstigungen, aber auch keine Verschlechterungen verbunden. Die Betriebsratstätigkeit ist kein Beruf sondern eine Berufung.

Betriebsrat und Unternehmen

Die Fachhochschule Oberösterreich mit mittlerweile rund 800 Mitarbeitern gliedert sich in fünf GmbHs:

  • FH OÖ Studienbetriebs GmbH
  • FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs- GmbH
  • FH OÖ Management GmbH
  • FH OÖ Immobilien GmbH
  • FH OÖ IT GmbH.

Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der oben genannten Firmen fungiert der Betriebsrat der FH OÖ Gesellschaften als demokratisch gewählte Vertretung gegenüber der FH OÖ. Aktuell besteht dieser aus 11 MandatarInnen und gleich vielen ErsatzmandatarInnen.

Unmittelbarer Gesprächs- und Verhandlungspartner des Betriebsrats ist die Geschäftsführung der FH Oberösterreich.

Aufgaben des Betriebsrats

Der Betriebsrat nimmt gemäß ArbVG folgende Aufgaben im Unternehmen wahr:

  • verhandeln von Betriebsvereinbarungen zu den unterschiedlichsten Themen
  • Überwachung der Einhaltung der Betriebsvereinbarungen und der relevanten Gesetze wie etwa Urlaubsgesetz, Angestelltengesetz oder Arbeitnehmerschutzgesetze
  • Mitsprache bei Personal- und Wirtschaftsangelegenheiten
  • Recht zu Kündigungen und Entlassungen Stellung zu nehmen und diese bei Gericht anzufechten
  • Informationsrecht über jede geplante Versetzung: bei einer verschlechternden Versetzung ist die Zustimmung des BR erforderlich
  • Mitwirkung und Durchsetzungsmöglichkeiten des Betriebsrats in Urlaubsfragen
  • Überwachung von Einstufungen und Vorrückungen sowie der Höhe und Auszahlungstermine von Gehalt und sonstigen Entgeltzahlungen
  • Informations- und Beratungsrecht gegenüber dem Arbeitgeber (Arbeitgeber haben gegenüber ihren Beschäftigten keine Informationspflicht)
  • Mitspracherecht, Vorschlagsrecht zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Sicherheit sowie bei der Gestaltung der Arbeitsplätze
  • Beratungsrecht und Informationsrecht bei Umstrukturierungen und wesentlichen organisatorischen Veränderungen - Verhandeln und Abschluss eines Sozialplans.

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